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Meubeln, die marmornen Statuen angeſtaunt, und war in lieblicher Einfalt von einem Gegenſtande zum and 4 gehüpft, als Gabriele zum Pianoforte ſchlüpfte un einige Töne anſchlug. Dieſe horchte hoch auf, als die zarten Finger über die Taſten hinſchwebten, und einige ergreifende Akkorden erklangen. Sie flog auf das In⸗ ſtrument zu, und ſah hinein mit kindiſch naiver Einfalt, und breitete die Hände darüber, als wollte ſie die ſanf⸗ ten Töne erhaſchen, und mit verwundertem Blicke hielt ſie es, als fürchtete ſie ſich, ſie würden entfliehen. All⸗ mählig, als Gabriele nach dem ſanften Vorſpiele in die Romanze des Troubadours einſchlug, da mahlte ſich in ihrem Geſichte ein ſtilles, namenloſes Entzücken, ihre Augen begannen zu leuchten mit der Gluth unnennbarer Wonne, ihre ganze Geſtalt ſchien von einem elektriſchen Feuer berührt. Sie umgaukelte ſich ſelbſt wie ein lieb⸗ licher Schmetterling, und ſo wie dieſer ſeine zarten Flü⸗ gel, ſo breitete ſie ihre Hände aus, als wollte ſie die zar⸗ ten Töne umarmen; ihre Füße hoben ſich, ſie berührte kaum mehr den Teppich, jede ihrer Bewegungen war die ſchönſte Poeſie, ihr ganzes Weſen Verklärung gewor⸗ den. Eben war die Geſellſchaft eingetreten, als die Töne ihre Kraft auf das holde Geſchöpf zu äußern an⸗ fingen. Sie ſahen dem Ausdrucke der Natur mit Verwunde⸗ rung und Staunen zu. Ein herrlicherer Tanz war nie ge⸗ ſehen worden. Zuletzt flog ſie mit Thränen in den Augen,


