Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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Gabriele und Roſa hatten ihr Mahl geendet, und die beyden Mädchen flogen ſchäckernd aus dem Saale. Immerhin dürft ihr nicht vergeſſen, hob wieder der Oberſte an,daß, ſo wenig die Wahrheit dieſes lieben Kindes zu bezweifeln ſteht, die Indianer, wenn ſie etwas im Schilde führen ſollten, nicht Roſa zur Ver⸗ trauten gemacht haben würden. Obwohl Träume viel⸗ vermögend bey ihnen ſind, ſo erſcheint dieſer weite Aus⸗ flug eines Traumes wegen doch immer ſonderbar. Mir nicht, entgegnete der Squire.Sie gehen tauſende von Meilen, wenn ihnen der große Geiſt im Schlafe es zuflüſtert, wie ſie ſagen. Und dann müßt ihr tee⸗ daß die Indianer geradezu auf unſre Niederlaſſungen kommen. Hätten ſie etwas Arges im Schilde, glaubt ihr, ſie wären den Atchafalaya herü⸗ ber, ohne ſich umzuſehen? Und dann, würden ſie wohl 1 das Kind mitgenommen haben? Sahet ihr nicht wie der Indianer plötzlich alle Faſſung verlor, als ich ihm ankündigte, daß ihr ſeine Pflegetochter zu euch geladen? Konnte kaum meinen Augen trauen, wie ich ihn ſo bewegt ſah; und ihre Kleidung und Geſchmeide verrathen ja offenbar, daß ſie von ihm über alles hoch⸗ 4 4 gehalten wird. Die reichſte Erbin dürfte ſich nicht ihres Anzuges ſchämen. Eben dieſer Anzug, erwiederte der Oberſte,macht mir das Ganze um ſo unerklärbarer. Woher kann der Indianer dieſe Dinge haben?