Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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ein Späher, und ſchon hatte ſich ſeine Hand erhoben, um das Schlachtmeſſer in die Bruſt ſeiner Tochter und Roſa's zu ſtoßen; der gute Gott hat ihn jedoch zurück gehalten.

Und der Britte hat den Miko nicht geſehen? fragte der Squire.

Der Miko iſt ſeiner Spur nachgeeilt, ob er ihn ge⸗ ſehen hat, weiß ich nicht.

Und was will den Miko mit den Indianern hier?

Er hat einen langen Traum gehabt, den er erfüllen muß, weil es ihm der große Geiſt geboten hat. Er geht mit ſeinem Sohne zu den mächtigen Cumanchees; die Seinigen ſind bereits abgegangen, er iſt nur mit We⸗ nigen zurück in die Niederlaſſungen der Weißen; und der große Häuptling des Cumanchees wollte den Vater ſei⸗ nes Weibes nicht allein ziehen laſſen. Der arme Miko hat ſeine Tochter verloren, und Roſa hat ihn gleichfalls begleitet, ſonſt würden ja, ſetzte ſie mit naiver Unſchuld hinzu,ſeine Augen von Jammer erblinden.

Die Geſellſchaft hatte mit Verwunderung und Rüh⸗ rung dem einfachen Vortrage der reizenden Sprecherin zugehört, der allerdings für dieſe von größerer Wichtig⸗ keit war, als die Erzählerin ahnen mochte, indem ſie einen Lichtſtrahl auf die plötzliche verdächtige Erſcheinung des Britten und der Indianerin warf. So wenig eine ſolche Erſcheinung zu einer andern Zeit beachtet worden wäre, ſo bedeutend wurde ſie im gegenwärtigen Augen⸗