Teil eines Werkes 
2. Theil (1833)
Entstehung
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große Flügelthüren in zwey gleiche Hälften getheilt, ſchien, die Wahrheit zu geſtehen, um vieles weniger re⸗ publikaniſch zu ſeyn, als ſein ſchlichter, obgleich würde⸗ voller Beſitzer, der Oberſt Parker. Es war darinnen bey einem fürſtlichen Reichthume ſchon jene luxuriöſe Eklektik zu ſehen, und beſonders in der hintern Hälfte jene geſuchte ſcheinbare Nachläſſigkeit, der das Heimiſche nicht mehr zuſagt, und die in einem Raume von ſechs⸗ unddreyßig Fuß Länge und zwanzig Fuß Breite die Kunſt⸗ produkte aller Nazionen in jenem Quodlibet von Meubeln, Bagatelles und Schnickſchnack zu vereinigen bedacht iſt, die nun einmal zum Enſemble eines wohleingerichteten Hauſes gehören, und das mit der ſchlichten Republikanerwoh⸗ nung allenfalls zu dieſer in einem anſcheinend be⸗ ſcheidenern, aber im Grunde genommen nicht weniger drückendern Verhältniſſe ſtehen dürfte, als das ehemalige bethürmte Feudalſchloß zur demüthigen Bürgerswohnung, der es ſeinen ſogenannten Schutz angedeihen ließ. Das ſchärfere Auge der Mißgunſt würde wahrſcheinlich da⸗ rinnen, ſo wie in der übrigen Einrichtung des Hauſes auch jenen gewiſſen ariſtokratiſchen Geiſt erblickt haben, der geſchmackvolle Eleganz mit zweckmäßiger Uebereinſtimmung paarend, zugleich den Eintretenden wohl oder weh an⸗ zuſprechen berechnet ſcheint, je nachdem dieſer zur Klaſſe der Auserwählten oder der Proletaires gehört.

Selbſt unſer Squire ſchien ſich ein wenig unbehag⸗ lich in dem prachtvollen Salon zu fühlen, den ver⸗