Teil eines Werkes 
2. Theil (1833)
Entstehung
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auf das Blatt, und warf es nach einer Weile un⸗ willig hin.

Und Sie haben, ſprach er zum Oberſten,dieſe Reſolutionen gegen den General en Chef gefaßt, unter deſſen Kommando Sie ſich begeben wollen?²

So haben wir, erwiderte dieſer.

und erklären ſein Betragen inconſtitutionell und

tyranniſch, und mißbilligen es vor den Augen der Na⸗ tion? fragte der Capitän. Wie Sie ſehen, entgegnete jener.Wundert Sie dieß? Es iſt doch nicht das erſte Mal, daß Bürger der vereinten Staaten ihr Recht über diejenigen üben, die eſte zu ihren Dienern beſtellt: das ſcheint der General vergeſſen zu haben, und deßwegen war es nöthig, ihm dieſes auf eine freylich ernſte Weiſe ins Gedächtniß zu⸗ rückzurufen. Morgen können Sie die Reſolutionen ge⸗ druckt leſen.

Und doch wollen Sie ſich unter ſeine Befehle be⸗ geben?

Warum nicht, ſo lange er innerhalb der Gren⸗ zen, der ihm von der Bundesmacht ertheilten Vollmach⸗ ten verbleibt?

und wer ſoll der Schiedsrichter in dieſem Falle ſeyn? fragte der Capitän kopfſchüttelnd.

Er ſelbſt, entgegnete der Oberſt. Hören Sie, wenn fünfhundert und Morgen tauſend Bürger ihm ihr Verdammungsurtheil im Angeſichte der Nation zurufen,