ſonſt verſinkt ihr, und die Aligatoren freſſen euch. Ihr ſeyd beynahe zu jung für einen Capitän.“
Der Offizier verſchluckte die bittere Pille, murmelte etwas zwiſchen den Zähnen und rannte dann, begleitet von dem Sergenten, dem Wachthauſe zu.
Es war keine Spur vom Flüchtling zu ſehen oder zu hören; aber an der Außenwand fand man Schnüre an den Bretern befeſtigt, die das Schwanken und Schnarren derſelben erklärten. Auch zwey Boote waren vermißt. Während dieſen Unterſuchungen hatte die Meeting ihr Ende genommen, und der Capitän eilte dem Sitzungsſale zu. Raſch trat er vor den Ge⸗ neral.
„General Billow!“ Wollen Sie gefälligſt ihre Be⸗ fehle ertheilen?—
„Sie ſind ſchon gegeben,“ erwiederte dieſer. Im nämlichen Augenblicke rollten die Trommeln wieder, und die Stimmen der herbeyſtrömenden Mannſchaft verkün⸗ deten, daß der Aufforderung deſſelben Folge geleiſtet wurde. Der Capitän ſtand eine Weile zögernd, ſein Blick fiel auf die auf dem Tiſche liegenden Papiere.
„Dieß ſind alſo die Beſchlüſſe?“ fragte er mit ver⸗ biſſenen Lippen, und einem bittern Lächeln.
„Ja, lieber Capitän,“ erwiederte der General artig. „Wenn Sie wollen, ſo können Sie noch, bis die Mann⸗ ſchaft beyſammen iſt, ſie leſen.“
Der junge Offizier warf einen flüchtigen Blick


