V
— 297—
hinüber geſprungen, und hatte das ſeinige mit dem ſeiner Race eigenen Leichtſinn den Wellen überlaſſen.
„Ingleſe!“ murmelte einer der Mexicaner,„hier ſitzeſt du!“ indem er ihm ſeinen Platz im Vorder⸗ theile des Fahrzeuges neben dem jungen Mexicaner anwies.
„Und Pompey kommt in die Mitte, und nun friſch auf.“
„Halt!“ flüſterte der Britte,„können wir uns nicht in die zwey Boote theilen?“
„Ah Maſſa nicht über den Sippi gerudert,“ kicherte der arbeitsſcheue Neger;„Maſſa nicht in ſechs Stunden drüben ſeyn, und bey Point Coupé ans Land kommen.“
„Hush, Pompey!“ murmelte ſein Nachbar, und das
Boot von ſechs Händen bewegt, flog nun ſchnell in den
Strom hinein.
„Ah Maſſa Manuel zuerſt Pompey ſeine Ketten ab⸗ feilen laſſen,“ brummte der Neger,„Pompey im obern Jail ſeyn— klug geweſen,“ lachte er in ſich hinein, „eine Feile mitgenommen, und ſich ſelbſt geholfen— Maſſa Parker ſchauen, wenn Pompey ausgeflogen.“
„Halt's Maul, Doctor,“ befahl eine Stimme von hinten, und warte mit deinen Ketten bis du drüben biſt.“
Der Neger ſchüttelte unwillig den Kopf.„Maſſa Filippo auch nicht gerne im Halsbande ſeyn“— brummte er, ſteckte jedoch ſeine Feile wieder ein, und während


