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„Was zu thun iſt, wirſt du am beſten wiſſen. Nur ſo viel ſage ich dir, daß wenn der Neger noch morgen früh hier iſt, er uns und dich in ſeiner Dummheit ver⸗ räth, und du uns folglich bey der großen Trauung Ge⸗ ſellſchaft leiſten mußt.“
Der Mann krümmte ſich wie ein Wurm.„Habt Barmherzigkeit mit mir, einem verheiratheten Manne, der Weib und Kind hat.“
„Iſt ſie jung?“ fragte der Verbundene.
„Beym heiligen Jakob!“ fuhr der Spanier giftig heraus,„wenn ihr mir da zu nahe kommt“——
„Halts Maul, Haſenfuß!— haben andre Dinge im Kopfe, als deine Seeſpinne von Weib zu amuſiren, wenn's die iſt, die ich geſehen. Verdammter Narr! wer wird dir ſie nehmen 2“
Der Wirth lief in der Stube wie ein Raſender herum.
„Du biſt doch ein erbärmlicher Wicht, Benito! Ha⸗ ben dich die zwey Jahre unter den Republikanern ſo zum Haſenfuß gemacht?“
„Lacht nur,“ ſprach Benito,„aber wenn man ein⸗ mal den Satan abgeſtreift, und Weib und Kind hat, und von allen Seiten beobachtet wird! Wenn ſie das mindeſte ſpüren, ſo bin ich auf immer ruinirt. Man muß hier ehrlich ſeyn.“
„Genug des Geſchwätzes, ſprach der Verbundene; „kein Wort weiter.“


