Teil eines Werkes 
2. Theil (1833)
Entstehung
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traten, ſtanden alle auf, und indem ſie den Halbring öffneten, gingen jene hindurch und formten einen drit⸗ ten kleinern Halbmond, in deſſen Mitte Tokeah und El Sol ſich niederließen. Die ernſte, beſtimmte und wür⸗

devolle Miene dieſer ſogenannten Wilden, ihr ſcharf durchdringender Blick, ihre männlichen, obgleich durch Wildheit verſtellten Züge und Geſtalten, gaben der Ver⸗ ſammlung ein Gepräge von Würde und Bedeutſamkeit, die auch die Theilnahme des Gebildeten um ſo mehr an⸗ geregt haben dürſte, als dieſe Menſchen zuſammenge⸗ kommen waren, ſich als freye Männer über ihr eigenes Wohl und Wehe zu berathen.

Einer der älteſten Oconees aus dem zweyten Halb⸗ kreiſe brachte nun die Calumet(die Friedenspfeife). Er trat vor die zwey Häuptlinge hin, zog den Rauch ein, und bließ die erſte Wolke, die er im Mund ge⸗ ſammelt hatte, aufwärts— dem großen Geiſte zu; die zweyte abwärts, der Muttererde; und die dritte in ge⸗ rader Linie an ſeine Gefährten, ſeinen guten Willen ihnen ſo bedeutend. Als er dieſe drey Wolken geblaſen hatte, übergab er die Pfeife El Sol, der gleicherweiſe drey Wolken ausſtieß, und ſie dann weiter gab. Nach⸗ dem die Pfeife drey Runden, zur Ehre der drey Völ⸗ kerſchaften die ſich vereinigt hatten, gethan, ſtand To⸗ keah von der Erde und begann ſeine Rede.

Sie enthielt nichts das unſern Leſern neu oder ſehr intereſſant ſeyn dürfte.— Es war ein Gemälde, wie es