Teil eines Werkes 
2. Theil (1833)
Entstehung
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cher ein Roßſchweif hing, boten eine Rüſtung dar, die, was Zweckmäßigkeit und Reichthum betraf, nicht ſchö⸗ ner gedacht werden konnte.

Als der junge Häuptling ſich von ſeinem Roß ge⸗ worfen, wurde dieſes von einem ſeiner Begleiter aufgefan⸗ gen. Es war ein ſchönes Racepferd, gleichfalls mit einer Pantherhaut behangen, deſſen vier Enden mit goldenen Spangen am Nacken und Rücken befeſtigt waren. Es hatte weder Sattel noch Steigbügel; zu beyden Seiten hing jedoch an einem Riemen eine Kapſel herab, in wel⸗ chem die Lanze und der Stutzer ruhten.

Aehnlich gekleidet und bewaffnet waren noch vier Krieger des mächtigen Indianerſtammes der Cumanchees. Sie trugen ihre Haare zu beyden Seiten der Stirne herabgekämmt, ihre Geſichtsfarbe war eine Miſchung der Oliven- und Kupferfarbe. Sie ſchienen ſtolz zu ſeyn, und ſelbſt auf die Pawnees mit einer Vornehmheit her⸗ abzublicken. Um den Hals ihrer Pferde hing der Laſſo, dieſe gefährliche Waffe, mit welcher der mexikaniſche Reu⸗ ter Feinde, Büffel und Pferde im wildeſten Galoppe fängt, indem er mit wunderbarer Schnelle und Geſchick⸗ lichkeit die Schlinge über den Kopf von Menſch oder Thier wirft.

Der Ueberreſt der Schar waren Pawnees des To⸗ haskſtammes. Ihr Haar war glatt am Kopfe wegge⸗ ſchoren, und bloß ein Büſchel war am Scheitel ſtehen geblieben, ſorgfältig geflochten. Ueber ihren Schultern