Teil eines Werkes 
2. Theil (1833)
Entstehung
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Kaum ſollte ich jedoch denken, ſprach der Seeräu⸗ ber halb zu ſich ſelbſter hat mir noch geſtern vor dem Schlafengehen eine Predigt gehalten, die mir zum wenigſten beweist, daß ihm mein Seelenheil am Her⸗ zen liegt.

Aber, Capitän, dürfte ich unmaßgeblichſt

Was haben Sie, Lieutenant? heraus damit!

Wir haben noch ein ziemliches Streckchen vor uns bis wir zu gelangen.

Ich weiß es.

Dieſe Verzögerung; bemerkte der Lieutenant ſchüchtern.

» Hat ſeine guten Urſachen.

Wohl Capitän.

Der Lieutenant verbeugte ſich, und ſchritt wieder auf's Ufer zu, der Capitän war nachdenkend auf die Wohnung des Miko zugegangen. Er fand dieſen vor ſeiner Hütte, ſeinen Blick ſtarr auf den Fluß gerichtet. Als er den Seeräuber ſah, ſchien er in etwas ſeine Faſſung zu ver⸗ lieren. Die Begrüßung erwiderte er herzlicher als es bey ſeiner Ankunft zu erwarten war. Der alte Mann ſchien unruhig, raſtlos zu ſeyn, und es immer mehr zu werden, was ſeltſam gegen ſeinen ſonſtigen, unerſchütterlichen Gleich⸗ muth und Starrheit abſtach. Er war mit dem Seeräu⸗ ber in die Hütte getreten; beyde hatten ſich geſetzt. Doch nicht lange, ſo eilte er wieder zur Thüre und, als ob er ſi ch erinnerte, ſetzte er ſich wieder. Plötzlich erhob