4 mein Boot disponire? Dürfte leicht ſeyn, daß ich wäh⸗ rend meiner Abweſenheit einen Beſuch von unwillkomme⸗ nen Güäſten erhalte.“
„Wenn der Häuptling der Salzſee auf dem Kriegs⸗ pfade iſt, ſo wird er wiſſen ſeinen Feinden zu begegnen.“
„Das iſt einmal vernünftig geſprochen“; erwiederte dieſer.
„Mein Bruder iſt hungrig“, ſprach der Miko, auf ſeine Tochter weiſend, die nun mit mehrern Gerichten in die Stube trat.
„Werde kommen,— der Dienſt geht vor.“— Und mit dieſen Worten eilte er dem Ufer zu, auf dem ſein Ge⸗ fährte mit verſchränkten Armen auf und ab ging, ein kleiner aber unterſetzter Mann, von deſſen ſchwärzli⸗ chem, olivenfarbigen Geſichte,— in einem ungeheuren ſchwarzgrauen Backenbarte begraben— man nichts als eine lange glühende Bardolphsnaſe erblicken konnte. Der Mann, als er des Seeräubers anſichtig wurde, nahm eine weniger ungenirte Haltung an, und ſeine Hände ſanken in die einen Untergebenen bezeichnende Lage⸗
„Lieutenant!“ ſprach der Ankommende.
„Capitän!“ war die Antwort—
1 Nichts vorgefallen?“—
„So wenig, daß ich zweifeln würde, ob wir uns auch im Wigwam des Miko befinden, wenn meine Au⸗ gen mich deſſen nicht ſo deutlich verſicherten. Was hat das zu bedeuten, Capitän?— Um Vergebung.“
„„ Das wollte ich Sie fragen“; verſetzte dieſer mürriſch.


