Teil eines Werkes 
2. Theil (1833)
Entstehung
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und dafür Heulen und Zähnklappern. Sie ſchau⸗ derte.Nein nimmermehr!

Roſa ſchüttelte den Kopf.Der gute Gott würde Canondah unter ſeine Engel aufgenommen, und ſie ewig ſelig gemacht haben, weil ſie einen Bruder gerettet.

Engel! wiederholte die IndianerinCanondah will kein weißer Engel dafür ſeyn, daß ſie den Späher in ihr Wigwam gelaſſen hat. Sie will gar kein wei⸗ ßer Engel ſeyn. Canondah würde nimmer froh unter den weißen Engeln ſeyn, die ihre Brüder morden, und von ihrem Lande vertreiben.

Aber im ewigen Leben werden ſich ja die Weißen und Rothen nicht mehr morden, ſie werden ſich freuen und ewig ſelig ſeyn.

Ach ſiehſt du', ſprach die Indianerin,daß Ca⸗ nondah Recht und der bleiche Häuptling Unrecht hat. Die weißen und rothen Männer werden ſich freuen ihrer Thaten die ſie hier ausgeübt haben, und wegen welcher der große Geiſt ſie in die Wieſen verſetzen wird. Aber ſie werden ſich nicht mit einander erfreuen Sie hielt eine Weile inne und ſchien nachzudenken.Nein 3 Canondah glaubt es nimmermehr! ſprach ſie lebhaft, Wie! der große Geiſt, der dem Nengheeſe eine weiße Haut gegeben, und dem Oconee eine rothe, der jenen ins Land über den Salzſee geſetzt und dieſen an den großen Fluß, der ſie von einander durch das Salzwaſſer und hohe Berge getrennt, ſollte ſie, wenn ſie ſich am Kriegs⸗