Ddie langen Schritte, mit denen die Erwachſenen auf das Councilhaus ſich zuſtahlen, und je zu Zweyen oder Dreyen, ohne eine Sylbe zu ſprechen, ihre langen braunen Hälſe ängſtlich der Thüre zuſtreckten; die ſcheuen Haufen von Weibern und Mädchen, die minder keck in grö⸗ ßerer Entfernung ſich hielten und ſtieren Blicks die Jungen aushorchten oder auf die Hütte des Miko her⸗ über ſtarrten, dieſe verſchiedenen Symptome ſchienen anzuzeigen, daß irgend etwas Wichtiges der Gemeinde bevorſtehe.
Es war, wie bereits bemerkt, auch nicht ein Laut auf der ganzen weiten Fläche zu vernehmen. Keine Sylbe war aus dem Councilhauſe zu hören, kein Wortwechſel oder Streit. Selbſt die jüngern, bereits zu Männern heranreifenden Wilden wagten es nicht einmal ſich der Thüre der Rathsverſammlung bis zur Gehörweite zu nähern, von der ſie, der herkömmlichen Sitte zufolge, bis nach Ablegung ihrer erſten Waffenthat ausgeſchloſſen waren. Seit der Miko zurückgekehrt, war er, mit nur ſehr kurzen Unterbrechungen, mit ſeinen Kriegern und Männern im vollen Rathe verſammelt geweſen. Dieſe Berathungen hatten bereits zwey Tage hindurch ge⸗ dauert. Zu ſeiner Tochter hatte er noch nicht geſpro⸗ chen, er hatte ihr bloß ſtillſchweigend bedeutet, ſich in ihrem Stübchen zu halten, und hatte den Vorhang ſelbſt befeſtigt. Das arme Mädchen ſchien ſeit dem letz⸗ ten Auftritte all ihren leichten, friſchen, fröhlichen Sinn


