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ihn mit ihren ſchönſten Blumen bekränzend;„thue es. Ich will, ich muß mit Papa reden, mich ihm offenbaren, an ſeinem Buſen meine Freudenthränen weinen.“
„Aber wir wollten es ja zuſammen thun, wir wollten es ja ſchon thun.“
„Ja, aber weißt Du, ich war doch— ich fühlte ſo— ſo.— Es war doch gut, daß er nicht in Jo⸗ ſephens Hütte war; aber jetzt müſſen wir gleich zu ihm.“—
„Gleich wollen wir!“ rief er etwas langſamer; aber wie er ſo rief, hielt er ſte wieder mit beiden Ar⸗ men umſchlungen, ließ ſie nicht vom Platze.
„Wir müſſen, Edward! zu Papa; ſieh, der Papa iſt ſo wohlwollend, gut!“—
„Gott ſegne ihn!“ ſprach gerührt Edward.
„Gott ſegne ihn!“ fiel ſie ein.
„Gott ſegne ihn!“ riefen ſte Beide, die Hände faltend.
„Gott ſegne auch Euch, Kinder!“ ſprach hier mit einer Thräne im Auge der Papa;„Gott ſegne Euch und beſchütze Euch! Und liebt Euch, und bleibt Euch getreu!“—


