jetzt bete ich Sie an. Ich kann nicht ohne Sie leben. Ich bin Ihrer nicht würdig, ich weiß es; aber, ſo helfe mir Gott! ich kann nicht ohne Sie ſeyn.“
Sie ließ ſich auf der Bank ihm zur Seite nieder, ſprach aber noch immer nicht, nur der Buſen hob ſich ſtärker.
„Sie reden nicht? Sie ſchweigen? Sie verſtoßen mich?“ ſchluchzte er.„Hat Sie mein kühnes Ge⸗ ſtändniß beleidigt?“
Er ergriff die Hand, preßte ſie an die Lippen.— Wie er ſte ſo preßte, fühlte er den leiſen Wiederdruck.
„Alexandrine!“ rief er plötzlich mit leuchtenden Augen.
Sie ſchwieg noch immer; aber jetzt kam eine Thräne, eine zweite— dritte; der Engelskopf ſenkte ſich ihm auf Nacken und Bruſt.
Er umſchlang ſie, wagten ſes, einen Kuß auf die Korallenlippen zu drücken.
Sie hatte die Augen geſchloſſen, er fühlte aber den erwiedernden Druck der Lippen.
Jetzt ſprang er auf, an ihre Seite.
„Alexandrine!“ flehte er;„Alexandrine!“ „Edward!" verſetzte ſte.


