Teil eines Werkes 
14. Theil, Das Cajütenbuch oder nationale Charakteristiken : in zwei Theilen : 1. Theil (1847) Nationale Charakteristiken
Entstehung
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ihm mit ſeinen Gefährten vor Allem den Wind ab⸗ zugewinnen, dann aber ſich ihm möglichſt zu nähern. Selten oder nie entwiſchen die Thiere den geübten Jägern, die, wenn ſie dreißig bis zwanzig Fuß nahe gekommen, demjenigen, das ſie ſich zur Beute erſe⸗ hen, mit unfehlbarer Hand die Schlinge über den Kopf werfen. Die Schlinge geworfen, wirft der Reiter zugleich ſein Pferd herum, die dem Thiere über den Kopf geworfene Schlinge ſchnürt dieſem plötzlich die Kehle zuſammen, und der im nächſten Augenblick darauf erfolgende äußerſt heftige Riß des in entgegen⸗ geſetzter Richtung fortſchießenden Reiters betäubt das athemloſe Pferd ſo gänzlich, daß es, auch nicht des mindeſten Widerſtandes fähig, wie ein Klotz rücklings geworfen fällt— und regungslos, beinahe leblos da liegt— nicht ſelten getödtet oder hart beſchädigt, jedenfalls mit einer Warnung, die es den Laſſo ſein ganzes Leben hindurch nicht vergeſſen läßt. Ein auf dieſe Weiſe eingefangenes Thier ſieht dieſen nie, ohne zuſammen zu ſchrecken; es zittert bei ſeinem Anblicke an allen Gliedern, und die wildeſten werden durch das bloße Umlegen ſchaafzahm.“

„Iſt das Thier gefangen, ſo wird es auf eine nicht