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ſprach Menou mit leiſer Stimme.„Ich kann ihm das nicht vergeben.“
„G—tt v—e mich!“ ſchrie Doughby,„wenn ich Ihr Haus geſchändet habe. Wer das ſagt, hat es mit mir zu thun— Ihr Haus iſt mein Haus, bei G-tt! ſoll kommen, der Ihr Haus ſchänden will, will ihn faſſen wie eine Stierſchlange, und ihm das Genick abdrücken, das will ich, bei Jove! das will ich. Ich habe Demohſelle Julie, die da war Demohſelle Julie, jetzt iſt ſte Mistreß Doughby, ich habe ſte ge⸗ beten, das iſt wahr, beſchworen, ſie möchte mir ihre Hand reichen, ich ſey ein heißer Kentuckier, wolle ſie aber glücklich machen; und ſie in der Angſt ihres Her⸗ zens, um nicht dem ausgemergelten Bearmill in die Hände zu fallen, ſagt ja und der Squire auch— und wen geht das etwas an?“
„Mich, mein Herr,“ ſprach Merveille, der die Pi⸗ ſtolen wieder aufgerafft und, in jeder Hand eine, auf den Mann zutrat.
„Sie geht es alſo an? Sie ſind der Bearmill?“ rief Doughby mit einem Blicke auf des Mannes Ge⸗ ſtelle, halb verwundert, halb drollig.
Lebensbilder a. d. weſtl. Hemiſph. II. 21


