Teil eines Werkes 
10. Theil, Lebensbilder aus der westlichen Hemisphäre : in fünf Theilen (1846)
Entstehung
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Gentleman mit ihrer Herrin gerne ſprechen wollte. Nein, noch beſſer, laßt ſie juſt herauskommen, und ich ſelbſt will mit ihr reden.“

„Ich glaube, das könntet ihr am beſten ſelbſt thun, ſagt er. Darf mich nicht in meiner Leute Mund ge⸗

ben, ſagt er.“

„Habt Recht, ſag' ich, und rannte zur Schwarzen, die den Damenſalon in Obſorge hatte. Dolly, Molly, Polly oder wie ihr heißt, ſag' ich. Molly, heiße ich, Mister, ſagt ſte. Alſo Molly, da habt ihr einen Dollar, müßt aber dafür ein gutes Mädchen ſeyn, und die ſchwarze Zofe der Miß in der Ladies Cabin zu mir heraufbringen. Maſſa, ſagt ſte, was denken? Gar nichts Böſes, Molly, ſag' ich, ihr mögt dabei ſeyn, und noch einen Dollar, und mag ſein zwei ver⸗ dienen, wenn alles gut abläuft. Und Molly lacht, und verſpricht und knickſt und läuft fort, und in zehn Minuten kommt ſie mit dem ſchwarzen Mädchen mei⸗ nes lieben Engels, die ſcheu an mich heranſchleicht; aber ſo wie ſie mich erkennt, vor Freude in die Hände klatſcht. Molly, ſage ich; ich heiße Dolly, Maſſa, ſagt ſie; alſo Dolly, ſag' ich, hier habt ihr etwas zu einem ſeidenen Halstuche und Kleide, und ſeidenen