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und mit dem Ausrufe:„Perdito!“ fiel ſie beinahe ohnmächtig vor der Hausthüre nieder.
„Um Gotteswillen!“ rief eine zweite weibliche Stimme, vein Unglück! Iſts Howard 2—
Es war Louiſe, die athemlos aus ihrem Zimmer ſtürzte, im Schrecken und Nachtröckchen.
„Mein Gott, es iſt nur der Mexikaner! Gott ſey Dank!“ lispelte ſte.
„Dank, liebe Louiſe, für Ihre Unbarmherzigkeit; ſie macht mich glücklich!“ Mit dieſen Worten ſchloß ich das Mädchen in meine Arme, und drückte einen Kuß auf ihre Lippen.
„Böſewicht!“ rief ſie, ins Haus zurückeilend.
Ich folgte nun dem Zuge in die Zimmer des Mexi⸗ kaners. Die bleiche Marmorgeſtalt ſeines Weibes hing über dem Verwundeten regungs⸗ und bewußt⸗
los. Es koſtete Menou Mühe, ſie von ihm zu
bringen; doch der wohlthätige Creole war ſchnell.
Wo er ſeine Chirurgie gelernt hat, weiß ich nicht;
aber die Sicherheit, mit der er die Wunden ausſchnitt, ausbrannte und auswuſch, flößte wirklich Vertrauen ein. Sie waren nicht gefährlich, hätten es aber leicht bei der Hitze der Temperatur— der Thermometer


