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Andere.„Maledito Gojo! Por Dios! Santissima Madre que Dios nos guarda!“— wieder der Erſtere.
Monſtieur Menou hatte ſich vorſichtig mit ſeinen Negern beim erſten Anſchein von Gefahr zu Boden geworfen; der junge Mexikaner hingegen, weniger erfahren in dieſem zuweilen gefährlichen Nacht⸗Zeit⸗ vertreibe, war ſtehen geblieben, und von den aufge⸗ ſchreckten Hirſchen über den Haufen gerannt worden. Ich zog den heulenden Don Senor Pablo von ſeinem Gefährten, und unterſuchte mit Menou, ob er Scha⸗ den gelitten. Sein Ueberrock war zerriſſen, und aus beiden Schenkeln begann Blut zu fließen; ſie waren durch die Geweihe des Hirſches aufgeſchlitzt. Glück⸗ licher Weiſe war die Wunde nicht tief; ſonſt dürfte ihn ſein Fehlſchuß theuer zu ſtehen gekommen ſeyn. Wir hoben ihn auf den Rücken des Pferdes, und traten wieder den Heimweg an.
Es war Mitternacht, als wir mit dem todten Hirſche und dem verwundeten Don vor dem Gitter des Parkes anlangten. Eine weiße Geſtalt im Fen⸗ ſter des Mexikaners verkündete, daß ſeine Gattin ſeiner noch warte. War es Vorgefühl oder gewöhn⸗ liche Weiberangſt, ſie kam die Stiegen herabgeflogen,


