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ja gleichſam zu Hauſe fühlt. Sie nimmt mich ganz als alten Bekannten auf, als wäre ich ihr ſeit Jahren erkohrener Schwiegerſohn; keine Complimente, kein geſchraubter Anſtand; ſelbſt ihre Geſichtszüge nehmen ſich nicht einmal die Mühe, das beim Fremden⸗ empfange gewöhnliche Feiertagskleid anzuziehen.— Doch ſiehe da! was hat dies zu bedeuten? Eine Dame mit zwei Gentlemen— augenſcheinlich ſind es Ausländer. Die Olivenfarbe des Einen verräth einen ſpaniſchen Abkömmling, der Andere iſt jedoch ſchwerer zu definiren. Sie kommen von der Veranda herab, und ſchließen ſich an uns an, wie Hausgenoſ⸗ ſen. Sie werden mir aufgeführt als Signor Silveira und Signor Pablo; die Dame iſt die Gattin des Erſtern. Eine edle Geſtalt, Augen ſchwarz, Naſe römiſch, ſtolz und fein geformt, ein prachtvoller Mund mit herrlichen Reihen von Elfenbeinzähnen, Teint brunett und zart;— das ganze Weſen hat für eine Ausländerin wirklich etwas Anziehendes! Ich habe bisher immer unſere nordiſchen Mädchen für die ſchönſten gehalten, ſelbſt die Brittinnen nicht ausge⸗ nommen— aber dieſe könnte unſern erſten Pracht⸗ ausgaben die Palme ſtreitig machen. Doch softly—


