Teil eines Werkes 
9. Theil, Lebensbilder aus der westlichen Hemisphäre : in fünf Theilen : Ralph Doughby's Esq. Brautfahrt : 1. Theil (1846)
Entstehung
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ſchuldigte mich kurz beim Creolen, verſprach einen baldigen Beſuch, um nähere Aufklärung über ſeine räthſelhaften Worte zu erhalten, und verbeugte mich. Der Mann erwiederte kein Wort, rannte über die Bretter, wisperte dem Capitän etwas in die Ohren und verſchwand in dem Staatsſalon.

Ich hatte weder Zeit noch Luſt mich länger mit ihm zu befaſſen, war ſchweigend, umgeben von meiner ſchwarzen Bevölkerung, dem Hauſe zugegangen. Das Dampfſchiff ging ſo eben ab, als mich etwas am Arme anfaßte,— es war der Creole. Nun bei Gott, das i*ſt zu toll! Es fehlte nur noch, daß er ſeine beiden Demoiſelles auch mitbrachte. Der Mann jedoch ſprach ganz trocken:„Vous aurez besoin de moi avec ce coquin-là. Nous nous arrangerons, demain viendra mon fils et après-demain vous irez avec moi.“

Ich ſchwieg und lies den Mann reden, denn wirklich ſeine Zudringlichkeit ſchien an Narrheit zu gränzen.

Meine armen Neger und Negerinnen weinten und lachten vor Freude; die Kinder ſchmiegten ſich an ihre Eltern; Alle aber hingen mit erwartendem Blicke an mir. Ich befahl ihnen, in ihre Hütten zu gehen, von woher ich ſie rufen laſſen würde.