Teil eines Werkes 
9. Theil, Lebensbilder aus der westlichen Hemisphäre : in fünf Theilen : Ralph Doughby's Esq. Brautfahrt : 1. Theil (1846)
Entstehung
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einem ellenlangen Dorne hing. Mit heiler Haut durch dieſe undurchdringliche Wildniß zu kommen, war bloß für einen Geharniſchten möglich. Ich entledigte meinen Mantel ſeiner Haft, und tappte mich ſchleunig wieder zum Wagentritt. Freund Richards kam nach einer Weile mit den Worten:

„Das iſt die ſchändlichſte Wildniß im ganzen We⸗ ſten; kein Weg, kein Steg, Sumpf über die Ohren, und um mein Mißgeſchick voll zu machen, ſo habe ich meinen Monroeſtiefel*) im Schlamm verloren.“

„Und ich denke, in meinem Mantel gibt es ſo viele Löcher, als Dornen an dieſem verwünſchten Akazien⸗ baume,“ erwiederte ich troſtweiſe.

Dies waren die letzten Worte, die noch halb und halb gute Laune athmeten; denn nun waren wir bis zur Haut durchnäßt, und ich glaube wirklich, daß unter allen möglichen Situationen eine naſſe die zum Scherzen am wenigſten geeignete iſt. Den Beweis liefern beide, die Franzoſen und ihre Antipoden, die Holländer. Die erſtern nämlich werden immer nur in heißen Juni⸗ oder Julitagen rappelköpfiſch, und die

*) Monroeſtiefel, Halbſtiefel; vom Präſidenten Monroe ſo genannt.