Teil eines Werkes 
9. Theil, Lebensbilder aus der westlichen Hemisphäre : in fünf Theilen : Ralph Doughby's Esq. Brautfahrt : 1. Theil (1846)
Entstehung
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Der Reiter hatte ſich mittlerweile näher an uns herangemacht, trotz Dornen und naſſen Zweigen, die ihm von allen Seiten in's Geſicht ſchlugen und ſtand jetzt neben unſerm Pferde. So weit wir ihn in der Dunkelheit beurtheilen konnten, war er noch ziemlich jung, hager, lang und dünnbeinig, mit einem wahren Leichnamsgeſichte auf ſeinem langen Rumpfe und metallenen Knöpfen auf ſeinem Rocke.

„Und ſo habt Ihr Euch denn auf Eurem Wege verirrt? u ſprach der Mann nach einer langen Pauſe, während welcher der dichte Nebel ſich ganz gemächlich in einen eben ſo dichten Regen verwandelt hatte.„Eine ſonderbare Verirrung, wo die Fähre nicht fünfzehn Schritte vom Wege abliegt, der breit und ebenen Pfades hinab zum Fluſſe führt. Ein ſonderbarer Jerthum wahrhaftig, aufwärts den Fluß, ſtatt der Naſe und dem Waſſerlaufe nach zu gehen!u

„Was meint Ihr damit?⸗ fragten wir beide zugleich.

„Daß Ihr den Tenneſſee auf⸗ ſtatt abwärts, und auf dem Wege nach Bainbridge*) ſeyd,“ erwiederte der präſumtive Yankee.

*) Bainbridge, ein Städtchen unfern des Tenneſſeefluſſes.