II. Eine Nacht an den AUfern des Tenneſſee.
„Könnt Ihr uns wohl ſagen, ob wir noch weit von Browns⸗Fähre ſind?“ fragte ich einen Mann zu Pferde, der gemächlich in einem engen Karrenpfade auf uns zugetrabt kam..
Es war an den Ufern des Tenneſſee*); die Nacht rückte bereits heran; die Nebel hingen über Wald und Fluß, und verdichteten ſich zuſehends. Die ganze Landſchaft hatte ein verwildertes, chaotiſches Aus⸗ ſehen. Es war unmöglich, fünf Schritte weit zu ſehen.
Beinahe ſo lange, wie dieſe Digreſſion, war die Pauſe des Reiters. Endlich erwiederte er in einem Tone, der, ſeiner ſonderbaren Modulation nach zu ſchließen, von einem Kopfſchütteln begleitet ſeyn mußte:
*) Tenneſſee, der Hauptfluß des Staates Tenneſſee, er⸗ gießt ſich beiläufig dreißig Meilen oberhalb der Vereinigung des Ohio mit dem Miſſiſippi in erſteren.


