Teil eines Werkes 
9. Theil, Lebensbilder aus der westlichen Hemisphäre : in fünf Theilen : Ralph Doughby's Esq. Brautfahrt : 1. Theil (1846)
Entstehung
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„Ich möchte gerne ſehen, wie ſie ſich an ſeiner Seite ausnimmt,“ ſprach ich.

„Wohll ich begleite Dich. Je eher Du geheilt biſt, deſto beſſer. Aber nicht länger als zehn Minuten.“

Wer hätte es auch länger aushalten können in die⸗ ſen Whiskydünſten und Tabaksqualm! Es war im Bowery⸗Theater. Die Lichter ſchwammen, als ob ſie im Nebel hingen, und von der Gallerie regnete es Orange⸗ und Aepfelſchaalen auf uns herab, andere Dinge zu verſchweigen. Der liebe Tom war ſo eben in ſeiner Forcepartie begriffen. Ich blickte auf, da ſaß die liebreizende Arthurine, ſo gemüthlich mit dem alten Moreland plappernd, daß mir Hören und Sehen verging. Eine dreißigjährige Ehefrau hätte nicht anſtändiger ihren Platz einnehmen können.

„Das iſt ein geſcheidtes Mädchen,“ verſicherte Ri⸗ chard,„die ſieht auf die Dollars, und würde den alten Hickory nehmen, trotz Tabakspfeife und Whisky, wenn er Luſt und mehr Geld hätte.“

Ich erwiederte kein Wort.

„Wenn Du kein ſolcher Haſenfuß wäreſt,“ meinte Richard,„ſo würde ich ſagen: laſſe ſie fahren, und übermorgen gehen wir ab.“