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„Es muß auf alle Fälle irgend etwas mit ihr vor⸗ gefallen ſeyn; denn es heißt, daß ihre Beſitzer zu ihrer Zeit durch ſie wunderliche Dinge vollbracht hatten— durch ſie Gewalt über Leben und Tod der Leute, ja des ganzen Volkes hatten, ſo daß ſie hängen, köpfen laſſen konnten, ſo viel es ihnen geftel, und rädern und verbrennen und viertheilen alle Diejenigen, die der Phiole entgegen waren oder ihren Beſitzern. Die⸗ ſes wußten nun die ſchreiſüchtigen Seckelmeiſter, und es fing ſie an zu jucken; dachten, würden zuletzt die Zeche bezahlen müſſen. Einige befühlten ihre Hälſe, ob ſie auch noch am Rumpfe ſäßen, Andere wurden bleich, und wieder Andere gaben das Ferſengeld, an welchem dieſes Volk zu Zeiten einen ungemeinen Vor⸗ rath hat. Viele jedoch hielten aus bei ihren Leuten, die größtentheils waren, was wir den ſchweiniſchen Haufen, die ungewaſchene Menge nennen.“
„Dieſe hatten kaum gehört, daß der alte Mann ſeinen Vertrag gebrochen habe, als ſie auch ganz toll wurden, und ihren Seckelmeiſtern ſagten, ſie möchten nur geradezu gehen, und dem alten Herrn ſagen, er ſolle ſeinen Vertrag nicht brechen, ſonſt würden ſie ihm das Genick brechen.“


