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Die Grabesschuld : nachgelassene Erzählung / von Charles Sealsfield ; herausgegeben von Alfred Meissner
Entstehung
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ſtarkem Geſicht, etwas hervorſtehenden Backenknochen,

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miſchte ſich immer ein ſo bitterer, herber, ſchmerzlicher Ton ein, wenn er von Deutſchland ſprach, der Nation, die aller Welt Schmerzen und Nöthen kennt und fühlt, nur nicht die eigenen? Wie konnte er unſere Zuſtände ſo genau kennen, wenn er wirklich aus ame⸗ rikaniſchen Zuſtänden hervorgegangen war? Warum ſchilderte er die Erniedrigung deutſcher Einwanderer und ihren Knechtsſinn,der ſich mit Füßen treten läßt, wie er es daheim gewohnt, mit einer ſo eigenthüm⸗ lichen Ergriffenheit?

Indeſſen lebte der Autor, den man vordem, ſo⸗ lange ſeine Bücher noch anonym erſchienen, den großen Unbekannten nannte und jenſeits des Oceans ſeßhaft

wähnte und der, ſeitdem er ſich jetzt als Charles

Sealsfield enthüllt hatte, auch nur einem kleinen Kreiſe von Menſchen bekannt war, die längſte Zeit in der Nähe Deutſchlands, in der nördlichen Schweiz. Er war, nachdem er zuerſt einige Jahre in Tägersweilen im Kanton Thurgau, dann in Feuerthalen bei Schaff⸗ hauſen faſt unbekannt gelebt, im Jahre 1833 nach Zürich gekommen, wo er ſich bei einem Gemeindebe⸗ amten in Unterſtraß bei Zürich einquartierte. Er war ein Mann von militäriſchem Ausſehen mit breitem,