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nach Carlisle, wo der Gerichtshof noch ver⸗ ſammelt war, uͤber die des Hochverraths An⸗ geklagten zu urtheilen. Er eilte, ſo ſchnell er konnte, nicht in der Hoffnung, ſeinen Freund zu retten, ſondern nur um ihn noch einmal zu ſehen! Er hatte freygebig die Mittel dazu hergegeben, ihm die beßten Vertheidiger zu verſchaffen; allein hier glichen ſie den beruͤhm⸗ ten Aerzten, die ſich um einen Menſchen ver⸗ einen, der im Sterben liegt.
Eduard fand den Gerichtsſaal mit einer un⸗ geheuern Menge angefuͤllt; aber ſeine Unruhe, ſeine Bewegung n chten ihm Platz, weil man ihn fuͤr einen nahen Verwandten der Beklagten hielt. Das Gericht ſchloß ſeine dritte Sitzung; der Schreiber gab den beiden Beklagten, die ſich innerhalb der Schranken befanden, das Urtheil zu leſen. Eduard erkannte Fergus ſo⸗ gleich an ſeinem edlen, majeſtaͤtiſchen Anſehen, obgleich, wegen ſeiner langen Verhaftung, ſeine Kleidung in ſchlechtem Zuſtande und ſeine Wan⸗ gen bleich und eingefallen waren; Evan war bey ihm. Eduarden wandelte eine Ohnmacht an, er ermunterte ſich aber, als der Schrei⸗ ber das Urtheil las.
„Fergus⸗Mae⸗Jvor von Glennaquoich, auch genannt Vich⸗Jan⸗Vohr, und Macrom⸗
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