Teil eines Werkes 
4. Theil (1822)
Entstehung
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Meine ſchoͤnen Leſerinnen moͤgen entſcheiden, ob ſo Etwas moͤglich iſt, ich meines Theils begreife nicht, wie er in einigen Minuten eine ſo wich⸗ tige Sache zu Stande bringen konnte,zu der der Baron wirklich mehr als eine Stunde brauchte.

Jetzt ward Eduard als ein beguͤnſtigter Be⸗ werber angeſehen. Er fuͤhrte Miß Roſen beym Spatzierengehen; er ſaß neben ihr bey Tiſche, er war ihr Partner im Spiel, und ward von dem Hausherrn mit vielem Scherze aufgezogen, auch der Baron geſellte ſich dazu, machte aber, zum Gluͤck fuͤr die arme Roſa, ſeine Anſpie⸗ lungen ſtets auf Lateiniſch. Die Diener fluͤ⸗ ſterten ſich in's Ohr, und ſahen ihn mit ver⸗ ſtohlnen Blicken einverſtanden an. Alix, das huͤbſche Maͤdchen aus der Hoͤhle, die, ſeit ihrem Vater ein Ungluͤck wiederfahren war, wie ſie ſich ausdruͤckte, Miß Roſa's Kammer⸗ zofe vorſtellte, Alix laͤchelte anmuthig, wenn ſte ihre Gebietherinn mit dem ſchoͤnen Engli⸗ ſchen Edelmanne ſah. Man fand einmuͤthig fuͤr gut, daß Eduard in's Schloß Waverley zuruͤckkehren ſollte, um alle Vorkehrungen zu treffen; daß er nach London gehen, und ſich begnadigen laſſen muͤßte, und daß er dann zu⸗ ruͤck kommen moͤchte, die Hand ſeiner geliebten Braut zu empfangen.