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meines vortrefflichen Freundes Sir Eberhard! Ich denke doch, junger Herr, Ihr habt keine Unklugheit begangen, und Euch zuvor des Bey⸗ falls Euerer Verwandten und Freunde, vor⸗ naͤmlich des ehrwuͤrdigen Sir Eberhard's, ver⸗ ſichert, der Euch Vater geweſen iſt: loco pa- rentis; mit dem mußtet Ihr anfangen, liebes Kind!“
„Seyd verſichert, daß meinem guten Oheim die herzliche Aufnahme, die mir meine Bitte gewaͤhrt hat, hoͤchlichſt erfreuen wird; da er uͤber meine Wahl das groͤ Pßte vunüg empfin⸗ der; um Euch deſſen zu verſichern, ſo leſ't die⸗ ſen Brief des Obriſten T To
Der Baron las den Biief mi groͤßter Auf⸗ merkſamkeit. 3
„Sir Eberhard,“ ſagte er,„hat die Ehre ſtets dem Reichthume vorgezogen, nie hat er dem Plutus gehuldigt. Da ſich Malrolm des Vatermords nun einmal ſchuldig gemacht hat, denn anders kann ich ſeine Vernichtung des Erbes ſeiner Vaͤter nicht nennen: ſo bedaure ich ſehr, daß ich nicht fruͤher eine Donation fuͤr meine arme Roſa daraus gemacht habe;
doch“— ſetzte er nach einiger Ueberlegung hinzu—„es war vielleicht doch beſſer, daß ich nur der Pflicht Gehoͤr gab. Ich haͤtte auf


