Teil eines Werkes 
4. Theil (1822)
Entstehung
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daß Ihr die armen Hochlaͤnder zu ſtreng beur⸗ theilt. 3 Ganz und gar nicht, ich erzeige ihnen Ge⸗ rechtigkeit. Sie moͤgen in ihren Wuͤſteneyen bleiben, und mit den Baͤren wetteifern, wer fuͤrchterlicher heulen kann; aber was wollen ſie in einem Lande, wo man ſich anſtaͤndig kleidet und eine verſtaͤndliche Sprache redet? Wie, Teu⸗ fel! ſoll man ihr haͤßliches Kauderwaͤlſch verſte⸗ hen? Sie reden ja Engliſch, wie die Neger auf Jamaika.

Ich beklage aufrichtig den Pre.... den

Ritter, wollt ich ſagen, daß er gezwungen iſt

mitten unter ſolchen Banditen zu leben! Die lernen ihr Handwerk bey Zeiten, ich ſtehe Euch dafuͤr. Einer dieſer Teufenchen, den ich kenne, gehoͤrt Euern Freund Glerna Glerramunk, oder wie er heißt; dieſer Banditenlehrling ſcheine etwa ſiebzehn Jahr alt, hat aber alle Nieder⸗ traͤchtigkeiten eines Banditenhauptmanns. Er ſpielte neulich Werfſtein auf dem Hof, ein gut gekleideter Mann ging voruͤber, der, als er ei⸗ nen Wurf an's Bein erhielt, den Stock gegen ihn aufhob; mein Bube aber that einen Flinten⸗ ſchuß nach ihm, und wenn zum Gluͤck nicht von ohen eine Frau: Kopf weg! herunter geſchrieen haͤtte, ſo waͤre dieſer arme Edelmann unter