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hin, erhielt eine Audienz— und nun ſag ich Euch kein Wort weiter bis ich Euch Anſtalten zu Euerer Reiſe machen ſehe.“
„Eher nicht, bis ich weiß was Ihr fuͤr Wege einſchlugt.“
„Fragt doch darnach nicht! Die Zeit iſt edel. Es iſt hinreichend, Euch zu ſagen, daß, als ich Eueren Namen ausgeſprochen hatte, die Augen des Prinzen zwey Minuten lang, eben ſo glänzten wie jetzt die Eurigen! Hat er ſich fuͤr die Sache, die er vertheidigt, guͤnſtig aus⸗ geſprochen?“ fragte er lebhaft.„Nein, mein Prinz!“ gab ich zur Antwort,„uͤber ſolchen Verdacht glaubte ich mich erhaben. Ich bitte um ſeine Freiheit!...“„Das iſt unmoͤglich!“ erwiederte er,„Ihr koͤnnt wohl wiſſen, wie wichtig es fuͤr mich iſt, ihn zu behalten. Da habe ich mich nicht geſcheut ihm unſere Ge⸗ ſchichte zu erzaͤhlen. Beurtheilen ihm Ew. koͤ⸗ nigl. Hoheit nach ſeinem und meinem Herzen!“⸗ ſprach ich. 1
„Obriſt Talbot, denkt was Ihr wollt, aber der Prinz iſt wahrlich gefuͤhlvoll, wohlthaͤtig und edel! Ich will die Sache meinem Kriegs⸗
rathe nicht vorlegen,“ ſagte er zu mir,„er wuͤr⸗
de meiner Neigung entgegen, und es würde mir ſchmerzlich ſeyn, einen Freund wie Euch, laͤnger


