Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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hatte Gelegenheit ſich von der Wahrheit ihrer Beobachtung zu uͤberzeugen. Als ſie einſt ge⸗ gen Miß Roſa aͤußerte, daß ihr Waverley ſo nachdenkend und traͤumeriſch vorkomme, antwor⸗ tete dieſe: Du darfſt Dich daruͤber nicht wun⸗ dern, er iſt zu klug, zu geſchmackvoll, um ſich mit ſo laͤcherlichen Unterſuchungen, wie es hier gibt, abzugeben. Was verſchlaͤgt es ihm zum Peyſpiel, zu wiſſen ob der Haͤuptling eines Stammes, der kaum ſechsz

Mann hat, den Titel Obriſter oder Hauptmann annimmt? Willſt Du, daß er, wie andere, um den Vorrang ſich ſtreiten ſoll?“

„Liebe Roſa, wenn Waverley wirklich die Heldeneigenſchaften beſaͤße, die du ihm zuſchreibſt⸗ ſo wuͤrde er ſich eine Ehre daraus machen, an dem allen Theil zu nehmen, nicht allein weil ſie anzie⸗ hend fuͤr ihn waͤren, ſondern weil ſie ihm Gelegen⸗ heit zur Vermittelung darbieten, und er dadurch der allgemeinen Sache einen großen Dienſt er⸗ zeigte. Erinnerſt du dich, als Corrisnachian einen ſo ſtolzen Ton annahm, und die Hand an's Schwert legte, wie Waverley da erſt wie erwachend fragte: Was es gaͤbe?“

„Ich habe es nicht vergeſſen, und weil man daruͤber lachen mußte, war der Streit beſſer und K 2