Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— 132—

ſuchte ihn zu ermuthigen, und machte ihm keine Vorwuͤrfe mehr; ſtatt ſeinen Kummer zu ver⸗ mehren, wandte er vielmehr Alles an, ihn zu lindern. Waverley hatte ihm bereits Alles ver⸗ traut, was ihm wiederfahren war.

„Ich weiß,“ ſagte der Obriſte,„Ihr habt nicht aus Bosheit ſo gehandelt, nicht aus Vor⸗ ſatz; aber die Liebkoſungen des Praͤtendenten haben Euch bethoͤrt, ſo wie die Mandver ſeiner Werber. Ihr habt unleugbar eine große Thor⸗ heit begangen, aber Ihr muͤßt jetzt an nichts denken, als wie Ihr dieſe Partey wieder ver⸗ laſſen wollt. Vielleicht wird Euch die hier un⸗ fehlbare innere Zwietracht bald Gelegenheit dazu geben, dieſen unreinen Cloak, in den Euch Eure Unvorſichtigkeit ſtuͤrzte, wieder zu verlaſſen. Wir werden das Zuͤndkraut von der Bombe wegrei⸗ ßen, ehe ſie losplatzt. Habt Ihr dann den erſten Schritt gethan, werd' ich Mittel finden, Euch nach Flandern zu ſchaffen, und ich hoffe Eure Verzeihung zu erhalten, wenn Ihr einige Monathe auf dem Continent geweſen ſeyd.“

„Nie werd' ich zugeben,“ verſetzte Waver⸗ ley lebhaft,„daß man mir anſinnt, die von mir, vielleicht zu ſchnell, doch vorſetzlich ergriffne Partey wieder zu verlaſſen. Obriſter, erſpart Euch das, ich muß angfahren. was ich begann.“