Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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terey nicht laͤnger Stand hielt; ich haͤtte Euch

gern alle Einzelnheiten gezeigt, welche eine Ca⸗

vallerie, Charge oder ein eqgueſtriſcher Streit, proelium equestre, darbiethen; aber die Mem⸗ men haben mich dieſes Vergnuͤgens beraubt. Ein Ton unſrer Trompeten war hinreichend dieſe ſtolzen Philiſter zu zerſtreuen. Nun! ſo hab' ich doch noch einmal mein Schwerr fuͤr die gute Sache gezogen. Ich geſtehe, meine Kinder, daß ich nicht ſoviel als ihr zur gewonnenen Schlacht beygetragen habe. Ich mußte ja im Reſerve⸗ corps bleiben. Ein Ritter ſoll bey dem Ruhme ſeiner Waffenbruͤder weder an Verdunkelung noch an Neid denken. Aber hoͤrt mich jetzt an, und kommt mir zu Huͤlfe mit Euern Einſichten in einer Angelegenheit, die fuͤr die Ehre des Hau⸗ ſes Bradwardine ſehr wichtig iſt. Ich bitte Euch um Vergebung, mein lieber Maccombich, und Euch alten Mann!

Dieſer Alte war Ballenkiroch, deſſen Sohn der Baron getoͤdtet hatte, und der ihn jetzt ſo drohend anſah, und ſo bittere Erinnerungen zeigte, daß der Haͤuptling ſeine ganze Gewalt anwenden mußte ihn zu entfernen, weil— wie er ſagte— neben ſo vielen Leichnamen noch Platz fuͤr Einem waͤre: fuͤr ſeinem, oder dem des Prahlers Bradwardine.