Jenſeits des Stroms erhob ſich ein alterthuͤm⸗ liches Schloß von Werkſtuͤcken, mit einem brei⸗ ten Waſſergraben umgeben. Die Wetterfahnen auf den in Ruinen vorfallenden Thuͤrmchen be⸗ gonnenen im jungen Sonnenſtrahle zu glaͤnzen. Auf einem derſelben ſpatzierte eine Hochlaͤndiſche Wache, durch Muͤtze und Anzug kenntlich. Die⸗ ſer Thurm war viereckig und hatte ungeheuere Seitenthuͤrme. Auf einem andern flatterte eine weiße Fahne, und verkuͤndigte, daß die Beſatzung dieſer Feſtung zur Vertheidigung des Prinzen Eduard gehoͤre.
Nachdem ſie ſchnell durch eine kleine Stadt gezogen waren, wo ihre Erſcheinung gar nicht beachtet ward, da die Einwohner ſich zu ihren Feldarbeiten anſchickten, gingen ſie uͤber eine alte, enge, nur Einen Bogen bildende Bruͤcke, und dann, zur Linken ſich wendend, in einen mit Feigenbaͤnmen zu beiden Seiten beſchloßnen Eingang, und befanden ſich dem Gothiſchen Schloſſe gegenuͤber, deſſen Anblick Bewunde⸗ rung erregte..
Der eiſerne Schlagbaum ward aufgezogen,
und die Zugbruͤcke heruntergelaſſen, eine ſtarke eiſerne Thuͤr mit ungeheueren Naͤgeln beſchla⸗ gen aufgethan, und ein Edler in Hochlaͤndiſcher Tracht, die weiße Cocarde tragend, half Waver⸗
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