Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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unterhalten, ſowohl in Kriegs⸗ als Friedens⸗ zeiten. Endlich kamen ſie an den Fuß der Fel⸗ ſenkette, die Eduard nur von weitem geſehen hatte. Die Nacht war nahe, als ſie einen der fuͤrchterlichſten Fußpfade einſchlugen, die das Ge⸗ birge und die Ebene vereinigen; er ging außeror⸗ dentlich ſteil, war ſteinig, und uͤber dem Rande der Abgruͤnde angebracht. Die letzten Strahlen der Sonne beleuchteten einen Strom, den bald

ungeheuere Felſenſtuͤcke in ſeinem Laufe hinder⸗

ten, und der ſich bald mit großem Geraͤuſche aͤber ſie hinabſtuͤrzte; unter dem Fußpfade war der Felſen voͤllig ſpitz. Hier und da konnte man einige Spitzen von Granit bemerken, in deren Spalten Gebuͤſche Wurzel gefaßt hatten. Rechter Hand, wo ſich die Felſen lothrecht erhoben, waren ſie nicht weniger unzugaͤnglich; aber die Gipfel der gegenuͤberſtehenden auf der andern Seite des Stromes waren mit dickem Verhau bedeckt, in dem man einige Fichten erblickte.

Hier iſt, ſagte Evan,die Schlucht von von Bally⸗Brough. Hier ſchlugen vor Zeiten zehn Hochlaͤnder aus dem Stamme von Donnoc⸗ hil einen Haufen von hundert Thaltoͤlpeln zu⸗ ruͤck. Noch kann man den Ort ſehen, wo die Todten begraben wurden. Es iſt auf der klei⸗

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