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Buͤndniß beſtaͤnd. Er hofft, daß Ihr gleichfalls zu erkennen geben werdet, daß dieſe Zwietracht Euch leid thut, und daß die Gemeinſchaft des Gebirgs mit der Flaͤche, und der Flaͤche mit dem Gebirge unterbrochen ward. Wehe dem, der ohne Bedauern einen Freund verliehrt! Die Fruͤhlingsnebel verfinſtern wohl einige Stunden des Morgens die Luft; aber bald zerſtreut ſie die Sonne.“
Der Baron erwiederte mit aller Wuͤrde, welche die Umſtaͤnde verlangten:„Ich weiß, daß der Haͤuptling des Stammes Mac⸗Jvor des Koͤnigs wahrhafter Freund iſt, und ich be⸗ dauere, daß ſich zwiſchen ihn und den gleichge⸗ ſinnten Edlen das kleinſte Woͤlkchen lagern konnte, weil in den Zeiten der Unruhe derje⸗ nige allemal der ſchwaͤchſte iſt, der keine Freun⸗ de hat.“
Dieſe Antwort ſchien geeignet den Frieden zwiſchen den beiden hohen Feinden ſehr ſchnell wieder herzuſtellen.
Der Baron ließ einen Krug Soeuback brin⸗ gen, fuͤllte ein Glas und trank auf die Geſund⸗ heit und das Wohlergehen von Mac⸗Jvor von Glennaquoich. Der Geſandte beeilte ſich dieſes Freundſchafts⸗ und Hoͤfliccheitszeichen zu beant⸗ worten: er fuͤllte ſeinerſeits ein Glas mit


