Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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Fuanftes Kapieel.

Wahl eines Standes.

Nach allem, was wir uͤber die Gewohnheiten, den Charakter und das Benehmen des jungen Eduard geſagt haben, wird ſich der Leſer viel⸗ leicht einbilden, daß man ihm eine Reihe von Donquixottiaden anbiethen will. Gott behuͤthe mich vor der thoͤrichten Anmaaßung, und dem Wagſtuͤck, in die Fußtapfen des unnachahmlichen Cervantes treten zu wollen! Sein Held hatte eine Art Narrheit, die ihm nicht erlaubte⸗ die Gegenſtände in ihrer wahren Geſtalt zu ſehen, ſondern ſie nach Gefallen ſeiner Einbil⸗ dungskraft umzauberte; von einer einzigen Idee ganz beſchaͤftigt, wollte ſie Don Quixotte gern der ganzen Welt mittheilen; Eduard war hin⸗ gegen ſo wenig mittheilend in ſeinen Geſin⸗ nungen, ſuchte ſo ganz und gar nicht, ſie an⸗ nehmlich zu machen, daß er es nicht einmal zu hoffen wagte, die ſchmeichleriſchen Taͤuſchun⸗ gen verwirklicht zu ſehen, denen er ſich mit ſo vielem Vergnuͤgen hingab, und keine groͤßere Furcht kannte, als die, man moͤchte ſeine Sin⸗ nes⸗ und Denkart ergruͤnden. Nie fiel ihm ein, einen Vertrauten ſeiner Traͤume zu ſuchen;

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