Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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daß ein in etwas aufgeklaͤrter Novelliſt die bei⸗ den letzten zugleich mit der erſtern haͤtte an⸗ kuͤndigen koͤnnen; jedoch kamen ſie hinter ein⸗ ander zu Sir Eberhards Kenntniß, oder ſo 34 ſagen tropfenweiſe.

Wir machen hier den Leſer bemerklich, daß anſtatt der Felleiſen, die jetzt taͤglich anlangen, und die den geringſten Arbeitsmann in Stand

ſetzen, zwanzig verſchiedne Zeitungen zu ver⸗

gleichen, um ſich von allen wahren und falſchen Anekdoten des vorigen Tages, bey einer halben Pinte einfachen Biers, in der Schenke, zu un⸗ terrichten, damals die Poſt nur einmal in der Woche nach Waverleys Schloß kam; daß die Zeitung, die ſie mitbrachte, zuerſt die Wißbegier

des Barons befriedigte, dann in die Haͤnde ſeiner

achtbaren Schweſter und des Kellners uͤberging; in den Vorzimmern und bey dem Haushofmeiſter liegen blieb, ehe ſie durchis Kirchſpiel ging, und endlich bey dem Amtmann Lſͤeweiſe und beſu⸗ delt liegen blieb.

Die lange Zeit welche verging, che die oͤffent⸗ lichen Nachrichten zu ihrer Beſtimmung gelang⸗ ten, war nicht unguͤnſtig fuͤr Sir Richard: denn wenn ſein Bruder alle dieſe Pflichtver⸗ geſſenheiten und niedrigen Verraͤthereyen auf einmal erfahren haͤtte, ſo wuͤrde er ohne Zwei⸗