Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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aber dringend bis in den aͤußerſten Winkel des Zimmers ge⸗ folgt war, und er ſich hier⸗ entweder verfluͤchtigte, oder durch die Ritzen hinausdrang, hoͤrte man ein dumpfes Geheul oder ein tiefes Stoͤhnen, und der Blick der alten Frau kehrte auf die neu aufſteigenden Nauchſaͤulen zuruͤck. Sie hatte, wie der Fremde beim Auflodern des Feuers bemerkte, zwiſchen den Fuͤßen eine Spindel ſtehu; ſo mechaniſch geſchaͤftig aber auch ihre Haͤnde dabei erſchienen, ſo war doch nicht zu ver⸗ kennen, daß ſie eigentlich nichts, oder doch nur ſehr wenig that. Wenn dagegen der Keſſel uͤberzulaufen drohte, ſprang ſie heftig empor, ließ die Spindel fallen, und ruͤhrte ſorg⸗ ſam mit mebreren Kochloͤffeln in dem dunkeln Gefaͤße. Auch ſang ſie mitunter, doch glich der Geſang mehr einem rhyth⸗ miſchen Brummen, als einem beſtimmten Liede, wenigſtens verſtand der Fremde kein einziges Wort, wenn es Worte wa⸗ ren, welche ihrer Zunge entſchluͤpften.

Wie jenem dabei zu Muthe geweſen, vermoͤgen wir nicht zu ſagen, da er ſelbſt, halb betaͤubt, halb geiſtig ſchlummernd, ſich noch zu keinen beſtimmten Gedanken und Vorſtellungen uͤber ſeinen neuen unheimlichen Zuſtand erheben konnte. Auch befand er ſich fuͤr den Augenblick koͤrperlich nicht unwohl, und fuͤhlte ſich in dieſer Apathie nicht gedraͤngt/ eine Aufflaͤrung

zu ſuchen, welche ihn vielleicht neuen Unannehmlichkeiten ausſetzen konnte. Dennoch ſollte er bald auf's neue gepruͤft werden. Nach einem laͤngern Geſange erhob ſich ploͤtzlich die Alte von ihrem Seſſel ſie rang die Haͤnde uͤber ihrem Kopfe/