Teil eines Werkes 
2. Band (1825)
Entstehung
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Niklas iſt mein, und wie der Pfennig ins Waſſer faͤllt, werde ich ihn bei den Haaren greifen, greifen, o, ſo feſt wie kein Habicht greift, und hinunter reißen, und ich werde ſelbſt mit untergehn, und den Modreb und alle boͤſen Geiſter be⸗ ſchwoͤren, daß ſie die Seele feſthalten

Entſetzliches Weib, weiche von mir!

Nein, nicht doch, den Niklas, den laß ich dem Winde hui, der puſtet und pfeift auf Merioneth, wie die wilden Gaͤnſe um Martinimeſſe, und auf dem alten Galgen waͤchſt nur bitteres Moos Niklas, dem ſchenk ich nur die Per⸗ lenſchnur, aber der alte Zauberer Morgan, der mit dem Habichtauge oben vom Thurme herab die unſchuldigen Laͤmm⸗ lein ſieht hu, den will ich packen mit den Naͤgeln und zerreißen die Augen nein, die muß er ſich ſelbſt zerkratzen

Bertram uͤbermannte das Grauen vor der Tollen. Er ſtampfte auf den Boden, und ſchrie, um ſich Muth zu ma⸗ chen, ſie heftig an⸗

Weib, was willſt Du von mir?

Von Dir? Das weiß ich nicht. Dich haben die Sterne wunderbar gezeichnet, aber das iſt alles Betrug, glaube mir auch die Sterne luͤgen, denn die Mohren kommen nie nach Walladmor. Von Dir? Nein, von Dir will ich nichts aber es iſt wahr Dir will ich was bringen. Da, da, da, mein liebes Kind brate es Dir mit Honig, und nimm alle Stunden davon einen Eßloͤffel, dann wirſt Du in den Himmel kommen.

Sie gab ihm einen Brief und ging ſingend fort. Ber⸗

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