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man von der Lady hoͤrte. Eeſt geraume Zeit nach dieſem ſchrecklichen Tage erfuhr man aus einzelnen Reden der, jetzt in den tiefſten Wahnſinn verſunkenen, Frau den Zuſammen⸗ hang; aber weder Drohungen noch Verſprechungen haben ſte vermocht, uͤber das Schickſal des gergubten Kindes Aus⸗ kunft zu geben. Sie gerichtlich wegen des Kinderraubes zu verfolgen, verbot ihr Wahnſinn, und insbeſondere dem Squire die Hoffnung, ſie, welche die einzige Kenntniß beſitzt, wo ſein Kind, wenn es noch lebt, verborgen iſt, einſt zum Geſtaͤnd⸗ niß zu bewegen. Als Wahnſinnige durchſtreift ſie jetzt, ge⸗ fuͤrchtet und wie eine Hexe geehrt, das Land; nur der Squire hofft noch immer auf die Sterne, oder, ich weiß nicht welche, Verſicherung des alten Merlins, daß ſein Sohn und Erbe⸗ wiederkehren werde. Fuͤr dieſen bleibt Lady Ginievra aufgeſpart.
Entſetzlich! rief Bertram aus, und vertiefte ſich in Ge⸗ danken, als der Officier, um Dienſtgeſchaͤfte abzumachen, ſich auf kurze Zeit von ihm beurlaubt hatte. Er ſtarrte die ſchnee⸗ bedeckten Abhaͤnge hinab bis ins Meer, er blickte um ſich, und ſah den hohen Thurm, das uralte Quader⸗Gebaͤnde, und ſchneidend durchfuhr es ihm das Herz, als ein Ziegel durch den Wind vom Dache eines Uferthurmes herabgeriſſen wurde, und, von Abhang zu Abhang ſpringend, endlich ins Meer fiel. Er rief aus:
Alle todten Werke der Natur und des Menſchen, auch die Granitmauern, gehen einſt unter, nur was Leben in ſich hat und Zeugungskraft, trotzt der Zeit. Die Erde wird im⸗ mer gruͤnen, und der Gedanke leben, denn der Gedanke er⸗


