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hier durch Sir Davenant. Er fragte: Aber vermochte den wuͤrdigen Greis, deſſen erſter Anblick mich mit Wehmuth und Ehrfurcht zugleich erfuͤllte, nichts ſtaͤrker zu feſſeln, als die wunderliche Spielerei mit erloſchenen Gebraͤuchen?
Der Officier ſah den Fragenden bedenklich an: Sie wiſſen vielleicht von der furchtbaren Begebenheit, welche Sir Mor⸗ gans Lebensgluͤck vernichtete, welche ihn dem Wahnſinn nahe brachte, ſo daß ſeine Freunde es fuͤr Gluͤck hielten, als die verderbliche Geiſtesrichtung ſich in eine thoͤrige verwandelte?
Ginievra?— fragte haſtig Bertram.
Sie meinen die junge Lady Walladmor?— entgegnete Davenant, indem ſeine Mundwinkel ſich etwas verzogen, und der Blick ſchaͤrfer auf Bertram gerichtet war.
Nun ja, Lady Ginievra— um Gotteswillen, ich bin in Zweifel verwickelt, und muß endlich doch zur Loͤſung kom⸗ men. Sie wiſſen etwas von ihr—
Die Lady iſt eine wohlgewachſene, ſchoͤne Dame.
Aber mehr.
Auch tugendhaft und edlen Sinnes—
Aber in welchem Verhaͤltniß ſteht ſie zum Oheim?
Ach! dahinaus?— Nun, die Lady iſt eben ſo empfind⸗ ſam, als Sir Morgan, ohne ihn zu beleidigen, wunderlich. Wie er den Gottfried von Monmouth und die fabelhaften Chroniker, ſo liebt ſie die Rittergedichte von den Helden der Tafelrunde, und— wer kennt alle romantiſche Helden⸗ und Liebesgedichte, die muͤßige Koͤpfe einſt ausheckten, und eben ſo muͤßige jetzt wieder ausſtoͤberten?


