Teil eines Werkes 
2. Band (1825)
Entstehung
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gleich beim erſten Anſehn ſtieg in mir der Gedanke Deiner Unſchuld auf.

Ein Diener hatte ihm indeſſen die Feſſel abgemacht. Er ſprang mit Freudensbezeugungen eines Kindes empor:

Alſo frei?

Frei! ſagte der Squire, und erhob ſeinen Arm, vermuth⸗ lich um durch eine Geſticulation, dem Gefangenen den Be⸗ griff der Freiheit aus Koͤnig Hoel Dha's Geſetzbuche zu er⸗ laͤutern; Bertram aber verſtand in ſeiner uͤberwallenden Freude die Gebaͤrde anders, und ſtuͤrzte ſich in des Greiſes Arme. Der Sauire war uͤberraſcht, es war indeſſen keine unangenehme Ueberraſchung. Sein mit Eitelkeit vermiſchter Stolz war uͤberwunden; er fuͤhlte ſich Menſch und Vater, und die Erinnerungen truͤber Zeiten ſtiegen in ihm ploͤtzlich auf. Als Bertram ſich aufrichtete, faßte er ihn mit beiden Armen und ſagte, ihn aufmerkſam betrachtend:

O waͤrſt Du mein Sohn! Mein Sohn muß kommen; kommen wird Edwin, oder wie ihn die Elemente getauft haben, denn in den Sternen ſteht es geſchrieben, und ſollte das auch erſt ſein nach dem alten Spruche:

Wenn die Mohren ſtürmen das Außenthor Wird Freude kommen nach Walladmor.

Ihr habt einen Sohn verloren?

Verloren, ehe ich ihn geſehn. In den Windeln trug ihn das Weib fort, und die feindlichen Geiſter nahmen ihn auf, und naͤhren ihn, ſei's in den Moorgruͤnden Carnarvons⸗ oder auf den kahlen Hoͤhen des Snowdon, oder im gluͤhen⸗