Teil eines Werkes 
2. Band (1825)
Entstehung
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er bei der Unmoͤglichkeit eines andern Auswegs, lieber dem Ungethuͤm ſogleich entgegen ging. Er ſprang ploͤtzlich auf den Erdwall hinauf, und ſah jetzt zu ſeinen Fuͤßen fuͤnf oder ſechs uralte, haͤßliche, in Lumpen eingehuͤllte Weiber neben einander gekauert auf dem Boden ſitzen. Sie ſchienen ſich von einem weiten Marſche auszurnhen, und ſaßen mit dem Kopfe auf die Arme oder in den Schooß geſtuͤtzt. Sobald aber der ſtarke Auftritt Bertrams in ihr Ohr gedrungen war, ſprangen ſie alle zugleich unter rauhem, mißtoͤnendem Geſchrei in die Hoͤhe, und, gleich traͤgen Seemdoven, welche verdroſſen bei der Annaͤherung des Menſchen ſich von ihrem Sammel⸗ platz erheben und davon fliegen, ſchickten ſie ſich an, davon zu laufen. Berrtam hatte jetzt Gelegenheit, auch ihre widrigen, alten, gelbgrauen Geſichter zu ſehn, welche ohne andern Aus⸗ druck, als den eines Mißvergnuͤgens uͤber alles und Jedes waren. Sie murmelten unverſtaͤndliche Worte, gleich als zankten ſie mit der Welt, ſich ſelbſt und ihrem Schickſal. Bertram, obgleich er des Gedankens an uͤberirdiſche Weſen ſich nicht erwehren konnte, rief ihnen doch zu: Wer ſeid Ihr? Was wollt Ihr? Kaum aber hatte er dieſe Frage wiederholt, als alle Weiber mit, fuͤr ihr Alter, zu ſchneller Bewegung ſich auf und davon machten, und wie boͤſe Gei⸗ ſter, vom Zeichen des Kreuzes geſchreckt⸗ uͤber Moor und Haide davon gingen, indem ſie, ſo weit er ihnen auf ihrem watſchelnden Gange folgen konnte, fortwaͤhrend murrten und kraͤchzten.