Teil eines Werkes 
3. Band (1825)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

mann freien Zutritt erhielt. Malbourne aber blieb verſchwun⸗ den, und ſo oft man nach ihm fragte, laͤchelte Sir Dave⸗ nant. Nur einen Mißklang in den Toͤnen der Luſt verur⸗ ſachte die Erſcheinung Maſter Samuel Dulberrys, welcher dem Squire erklaͤrte, bei der naͤchſten Quartalſeſſion Klage gegen ihn erheben zu wollen, und zwar wegenfeudaliſti⸗ ſcher Beguͤnſtigung eines blutsverwandten Verbrechers, un⸗ erlaubter Naturaliſirung von Auslaͤndern, ſo wie Unterſchub anderer gegen den geſunden Menſchenverſtand aus feudaliſti⸗ ſchem und romanhaftem Aberglauben entſpringender Verhaͤlt⸗ niſſe und Begebenheiten. Was der Sache fuͤr den Sanire vielleicht eine noch ſchlimmere Wendung geben kann, iſt, daß die muthwillige Dienerſchaft den Reformer gezwungen hat, gegen ſeinen Willen ſo lange in Burgunder und Claret auf das Wohl des Hauſes Walladmor und deſſen ferneres Fort⸗ bluͤhen zu trinken, bis er ſelbſt unfaͤhig wurde, unter dem Tiſch das Minus der letzten Staatseinnahme an dem Abende zu berechnen. Er will deshalb, dem Verlauten nach, auch eine Klage wegen eigenmaͤchtiger Beſchrenkung der Freiheit in Privatgefaͤngniſſen man hatte ihn in eine Burgkam⸗ mer gelegt, wo er ſeinen Rauſch ausſchlafen mußte gegen den Sauire anſtellen, und erſt, wann dieſe Angelegenheit ab⸗ macht iſt, wegen des ſtehenden Landheers, der Armentare und des Blutbades von Mancheſter, ſich erſaͤufen.

(Ende des dritten und letzten Bandes)

Berlin, gedruckt bei G. Hayn.