— 18—
unſern Graͤnzen; aber weit ſchlimmer iſt fuͤr unſer Volk, daß zwei fremde Stapelplaͤtze im eigenen Lande erbaut ſind. Aus Briſtol und Bath ſtroͤmen Kranke und Geſunde in un⸗ ſere uͤppigen Thaͤler, uͤber unſere Fluͤſſe, uͤber die kahlen Berge bis in die fernſten Schluchten. Was die fremden Er⸗ oberer uns doch erlaubt hatten— ungeſtoͤrt hinter un⸗ ſern Bergen zu ſitzen und Waͤliſch zu denken, wenn ſie uns auch die Sprache nahmen, das wollen uns die Schaa⸗ ren der fahrenden, reitenden, gehenden, hinkenden und ge⸗ tragenen Reiſenden noch entreißen. Jeden Brombeerſtrauch kehren ſie um, jeder Stein wird fortgewaͤlzt, um zu ſehen, was darunter liegt. Damit aber begnuͤgen ſich jetzt nur wenige noch; Brieftaſchen und Bleifedern ſtecken in jeder Taſche, und wo nur ein ertraͤglicher Fleck zu ſitzen iſt, wird es herausgeholt, ſkizzirt, und jedermann traͤgt uns ein Stuͤck⸗ chen vom alten Wales in der Taſche fort. Einige der Anweſenden ſchienen betroffen die Koͤpfe zu ſenken, waͤhrend andere lachten und meinten: eines Landes Ruhm werde durch Bekanntmachung ſeiner Schoͤnheiten auch um ſo groͤßer. Der Squire war nicht der Meinung. Kein Land braucht von einem Fremden anders als der ruͤſtigen Maͤnner wegen, welche es ins Ausland ſendet, be⸗ wundert zu werden. Darum ſtanden unſere erlauchten Ah⸗ nen ſo groß und wuͤrdig da, daß ſie keinen Fremden ins Land ließen. Ihre hohen Berge waren zu den Zeiten der Glendower, wo der Sachſe nur von ferne ſie blau zum
5


